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Aggressive Hunde sollen zum Test

Liste gefährlicher Rassen abgeschafft
Künftig soll jedoch das Verhalten jedes einzelnen Hundes und nicht mehr dessen Rasse betrachtet werden.

Kieler Nachrichten:

Die FDP hat einen langen Atem bewiesen und die Regierungskoalition offenbar überzeugt: Die umstrittene Rasseliste, die Hunden allein aufgrund ihrer Rasse ein Gefahrenpotenzial zuschreibt, soll gekippt werden. Vom kommenden Jahr an sollen die Behörden in Schleswig-Holstein Hunde nach ihrem individuellen Verhalten einschätzen.

Rauhaardackel
Auch der Halter eines Dackels kann vom Ordnungsamt zum Hundeführerschein gezwungen werden.

Im Klartext: Auch der Halter eines Dackels kann vom Ordnungsamt zum Hundeführerschein gezwungen werden, wenn sein Hund unkontrolliert auf andere Tiere losgeht, Menschen bedroht oder gar gebissen hat. Dabei reicht es laut dem Entwurf aus, wenn der Hund außerhalb eines befriedeten Grundstücks „wiederholt in gefahrdrohender Weise Menschen angesprungen hat oder ein anderes aggressives Verhalten zeigt, das nicht dem elementaren Selbsterhaltungstrieb des Hundes entspringt“

Die FDP im Landtag hatte sich immer wieder gegen die Rasseliste positioniert und nun offenbar eine Mehrheit bei den Regierungsfraktionen gefunden. Das neue Gesetz soll noch vor dem Sommer verabschiedet werden und ab dem kommenden Jahr greifen. Es werde „zum modernsten Hundegesetz Deutschlands“, freut sich FDP-Tierschutzpolitiker Oliver Kumbartzky.

Parallel zur Abschaffung der Rasseliste sollen die Kommunen über die Höhe der Hundesteuer Anreize dafür schaffen, dass möglichst viele Halter freiwillig einen Hundeführerschein machen. Weiter sollen Haftpflichtversicherung sowie implantierte Transponder (Chips) zur Pflicht für alle Hunde werden. Neu ist auch: Ein als gefährlich eingestuftes Tier kann nach einem Wesenstest auch wieder von seinen Auflagen befreit werden.

Hunde

Auch die Kennzeichnungspflicht sowie Registrierung aller Hunde und obligatorische Haftpflichtversicherung für alle Hunde finden unsere Unterstützung“, sagt Doris Milkert, Landesvorsitzende des Verbandes für das Deutsche Hundewesen. Auch die Hundeexpertin Sabine Petersen vom Kieler Tierschutzverein begrüßt die angekündigte Gesetzesänderung. Das bisherige Gesetz sei „wider der fachlichen Beratung aus rein populistischen Gründen entstanden“. Petersen hofft, dass die Ordnungsbehörden – vor allem auf dem Land – bei der Beurteilung der Hunde im Zweifel künftig externen Sachverstand hinzuziehen.

Die Rasseliste war vor zehn Jahren in Schleswig-Holstein und mehreren anderen Bundesländern eingeführt worden. Zuvor hatten zwei sogenannte Kampfhunde in Hamburg den sechsjährigen Volkan auf seinem Schulhof totgebissen. Vor allem Kinder können sich im Ernstfall nur schwer gegen kräftige und wilde Hunde wehren. Vor diesem Hintergrund vermisst der Kinderschutzbund den präventiven Charakter in der Gesetzesvorlage. „Leider ist es so, dass wieder erst etwas passieren muss, bis die Maßnahmen des neuen Gesetzes greifen“, sagt Irene Johns, Landesvorsitzendedes Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein. „Das kann nicht richtig sein. Auch wenn das Gesetz generell ein Schritt in die richtige Richtung ist.“ Sie wolle Hundebesitzer nicht pauschal verdächtigen und wisse, dass Hunde in vielen Familien gut für die Entwicklung von Kindern seien. Doch in einigen Fällen sei es besser, wenn Halter den richtigen Umgang nachweisen könnten.

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Quellen- und Bildnachweis

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Quelle:
Kieler Nachrichten ( Von Paul Wagner | 26.02.2015 20:28 Uhr )
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Liste gefährlicher Rassen abgeschafft
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Pets Network GmbH
Eingestellt am:
03.03.2015
Letzte Änderung:
03.03.2015

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