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Hautpflege und die Versorgung der Haut beim Hund

Hautpflege und die Versorgung der Haut beim Hund

Hautpflege beim Hund
Hautpflege beim Hund

Genauso wie wir Menschen zu gewissen Krankheiten neigen können oder auf gewissen Dingen anfällig reagieren, kann dies auch bei Hunden der Fall sein. So gibt es zum Beispiel viele Hunde, die sehr sensibel auf diverse Futterbestandteile reagieren. Die Folge können dann Magen- und Darmprobleme oder gar Allergieausbrüche sein. Aber auch Prädispositionen im Hinblick auf die Haut, sind nicht selten. Gerade Hot Spots und Abszesse oder Ekzeme im Zwischenzehenbereich treten häufig bei unseren vierbeinigen Freunden auf. Hinzu kommt das z. B. Rassen wie Bulldoggen oder Möpse einer erhöhten Körperpflege bedürfen. Wird dies vernachlässigt kann das fatale und schmerzhafte Folgen haben. Besonders Ersthundehalter sind auch mit kleineren Erkrankungen anfänglich überfordert. Im nachfolgenden Text finden Sie nützliche Tipps und Hilfestellungen wie man kleinere Leiden gut in den Griff bekommt oder sogar verhindern kann.

Schnelle und effektive Hilfe bei Hot Spot

Ein Hot Spot ist eine entzündliche Stelle der Haut (juckend, nässend, eiternd), welche durch Hautirritationen wie durch das Kratzen oder Lecken entstehen können. Aber auch aus kleinen Verletzungen kann sich rasant ein Hot Spot entwickeln. Gerade die sommerlichen Temperaturen begünstigen dann den schnellen Ausbruch. Daher sollten zum Beispiel Hunde, welche kleinere Verletzungen hab, Tümpel und stehende Gewässer meiden. Hat sich dennoch ein solcher Hot Spot gebildet muss rasch gehandelt werden, ehe sich eine kleine Entzündung zu einem großflächigen Entzündungsbereich entwickelt. Entdeckt man den Hot Spot rechtseitig kann man mit folgenden Behandlungen rasch Linderung verschaffen:

  • Das Fell des Hundes isoliert und bietet dem Hot Spot somit ein ideales Milieu um zu wachsen. Damit die Entzündung jedoch gehemmt wird, muss die betroffene Stelle großflächig von den Hundehaaren befreit werden. Am schnellsten geschieht dies mit einem speziellen Hundetrimmer. So kann das Fell sicher und schnell entfernt werden. Aber Vorsicht, hier sollte man ausschließlich zuverlässige und getestete Geräte anwenden. Wer sich über die jeweilige Hundeschermaschine unsicher ist, kann sich vorab mittels Test- oder Erfahrungsberichten informieren. Alternativ kann man auch einen Einwegrasierer nutzen. Von dem Gebrauch einer Schere ist abzuraten. Hier wäre das Verletzungsrisiko, bei hektischen Bewegungen des Hundes, zu groß.
  • Als weitere Maßnahme empfiehlt es sich die betroffene Hautstelle, mehrmals täglich, mit Wasserstoffperoxid 3 % zu versehen. Dabei sollte man darauf achten, dass man genüg von der Flüssigkeit aufträgt. Der Wattebausch oder das Wattepad sollte gut getränkt sein, das Aufschäumen signalisiert die nötige Menge.
  • Nach der Desinfektion versorgt man die Wunde mit einer antibiotischen Salbe.

Wichtig: Bei Eiter oder einer größeren Fläche sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Oftmals ist es nötig, bei einem großflächigen Bereich, zusätzlich Antibiotika zu verabreichen.

Abszesse und Ekzeme im Zwischenzehenbereich

Viele Hunde neigen zu Abszessen oder Ekzemen im Zwischenzehenbereich. Wie bei uns Menschen herrscht auch bei Hunden dort ein warmer und feuchter Hautbereich. Hinzu kommt das oftmals Einflüsse wie Düngemittel von Feldern, Splitt oder Streusalz im Winter diese Hauterkrankungen begünstigen könne. Aber auch verstopfte Talgdrüsen können der Auslöser sein. Tritt solch ein Zwischenzehenabszess oder –ekzem auf kann man dies mit Kernseifebädern und Zugsalbe in den Griff bekommen. Hierfür stellt man die Pfote des Hundes für einige Minuten in lauwarme Kernseifelauge. Danach muss die Pfote gut trocken gerieben werden und der Abszess mit Zugsalbe versehen werden. Damit der Hund nicht an der Pfote lecken kann, sollte ihm eine Socke oder spezieller Pfotenschutz angezogen werden. Häufiges Lecken verhindert die Heilung und kann Bakterien eindringen lassen. Entsteht der Abszess aus verstopften Talgdrüsen müssen auch die Bereiche zwischen den Ballen versorgt werden. Bei häufigen Abszessen sollte man der Ursache auf den Grund gehen, denn oft können auch Allergien zu Hautproblemen wie Abszessen und Ekzemen führen.

Wichtig: Klingt der Abszess oder das Ekzem nicht ab, muss der Tierarzt aufgesucht werden. Hin und wieder ist es nötig, neben der örtlichen Versorgung, zusätzlich Antibiotika zu verabreichen.

Rassebedingte Pflege

Neben den diversen Hautleiden gibt es jedoch auch Hunderassen die eine erhöhte Pflegeanforderung an ihre Besitzer stellen. Gerade Rassen wie English Bulldog, französische Bulldogge oder der Mops müssen regelmäßig (ein- bis zweimal täglich) die Falten gereinigt bekommen. Zur Reinigung der Augen und Nasenfalte eignen sich Wattepads, welche mit sterilen Lösungen (Beispielsweise OphtoLavas) getränkt werden. Danach sollten die Falten gut getrocknet werden. Hierzu kann man weiche Papiertücher wie z.B. Kleenex verwenden. Bei leichten Rötungen oder kleineren Entzündungen kann man die falten mit antibiotischen Salben versorgen. Doch Vorsicht, Zinksalben sollte man hier nicht anwenden. Zinkpaste schließt Feuchtigkeit ein. Ist die Haut unter der Paste noch feucht, kann dies die Entzündung verschlimmern. Daher sollte man nur leichte Salben, welche Luftzufuhr zulassen, verwenden. Auch der Rutenansatz muss bei manchen Tieren penibel gereinigt werden. Gerade bei Korkenzieherruten muss dies sehr sorgsam erfolgen. Korkenzieherruten sind zwar laut Standard nicht mehr erwünscht, können aber durchaus noch auftreten. Zur Reinigung des Rutenansatzes eignen sich spezielle Chlorhexidin-Reinigungsprodukte.

Wichtig: Bei ständig entzündeten Rutenansätzen sollte dies medizinisch abgeklärt werden. Manche Tiere leiden an einer eingewachsenen Rute, was zu chronischen Entzündungen führt. Aus diesem Grund sollten Hundebesitzer bei ständigen Entzündungen der Ursache auf den Grund gehen.

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Quellen- und Bildnachweis

Textabschnitt
Quelle:
Autor (Simone Plechinger)
Bildname:
Hautpflege beim Hund
Urheber:
Pixabay
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1 Kommentar

Tier-Reha-Mobil am 13.02.2015 - 09:59 Uhr
Abgesehen von ein paar Tippfehlern ist der Bericht ganz brauchbar. Aber auch hier gilt: Antibiotika hin und Sälbchen her, es bleibt ein "Rumgedoktere". Die elegantere und clevere Lösung wäre auch hier eine Induktionstherapie, bei der die Induktionsfelder direkt auf die Membransysteme der Zellen wirken, so dass diese ihre Membranpotentiale wieder regenerieren und ihre Transport-Kontroll- und Kommunikationsaufgaben wahrnehmen können. Dann heilt auch das Gewebe innerhalb kürzester Zeit wieder ab, juckreiz und Schmerzen verschwinden und außerdem wird das Immunsystem gestärkt: Regeneration und Rehabilitaion durch Induktion! Und das Tier ist gesund (-:
Karl Angele (Tierheilpraktiker und Induktionstherapeut)
Karlsruhe
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Eingestellt von:
SimoneP
Eingestellt am:
07.08.2014
Letzte Änderung:
13.02.2015

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